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SPD / Aktives Bürgerforum Zusmarshausen.

Mittelschule: Musterlandkreis Augsburg wird zum Fiasko
SPD-Aktives Bürgerforum Zusmarshausen für Rektoren-Konzept

Die Informationsveranstaltung der Hauptschulen Zusmarshausen und Dinkelscherben am vergangenen Donnerstag den 22. April zum geplanten gemeinsamen Mittelschulverbund brachten für die Fraktion von SPD-Aktives Bürgerforum im Marktgemeinderat Zusmarshausen die Bestätigung. Mit dem aktuellen Kurs der Gemeinde Altenmünster und der Regierung von Schwaben bzw. dem Schulamt wird schulpolitisch und pädagogisch im westlichen Landkreis Augsburg bewusst an die Wand gefahren. Wie die Rektoren Roland Hoyer und Manfred Hörmann ausführten, wird es aufgrund der zurückgehenden Schüler im westlichen Landkreis und der geplanten Umsprengelung von Altenmünster bei den Kindern nur Verlierer geben. Bei den Zuhörern und der Fraktion ergab sich der Eindruck, dass es sowohl den M-Zug als auch die gebundene Ganztagsbeschulung in Zusmarshausen und damit im westlichen Landkreis durch die aktuelle Politik bald nicht mehr geben wird.
Für die Fraktion ein Rückschritt und Fiasko für die betroffenen Schüler. Die versprochene Stärkung der Hauptschulen verkommt damit zur Farce, da letztlich nur politische Erwägungen auf dem Rücken der Schüler „durchgezogen“ werden.

Zu Beginn der Veranstaltung stellten die beiden Rektoren Herr Hoyer für Zusmarshausen und Herr Hörmann für Dinkelscherben ihre jeweiligen Schulen vor. Demnach bietet die VS Zusmarshausen durch die Anstrengungen der letzten Jahre neben dem M-Zug und gebundenen Ganztagsklassen, alle vom Ministerium gewünschten Kriterien. Der Vorteil, bereits seit Jahren als „Sinus“-Schule tätig zu sein wird mit der geplanten Mittelschule weiter ausgebaut. Auch Manfred Hörmann aus Dinkelscherben betonte: „Wir sind bereit, wir haben die Sache im Griff. Wir wollen einen Mittelschulverbund mit Zusmarshausen“. Er verwies auf die aktuelle Entwicklung der Schülerzahlen und die Anforderungen für die Ausbildung. Auch berichteten die beiden Rektoren, dass sie bereits ein abgestimmtes Konzept mit der Hauptschule Welden! hatten, dass pädagogisch gepasst hätte, 71 Lehrerstunden gewonnen hätte und mit sehr wenig zusätzlichen Busfahrten (1x die Woche) ausgekommen wäre. Dies ohne Umsprengelung von Altenmünster und mit den bestehenden Strukturen.
Den Zuhörern wurde dabei schnell klar, dass bei einer Umsprengelung von Altenmünster sowohl der M-Zug als auch die gebundene Ganztagsbeschulung in Zusmarshausen nicht mehr möglich sein wird. Auch die Zweizügigkeit in Welden wird, so die vorliegenden Zahlen und die Aussagen von Schulamt und der Regierung von Schwaben unisono, nur 3-4 Jahre möglich sein. Wie da die Träume von M-Zug und gebundener Ganztagsklassen in Welden verwirklicht werden sollen, konnte auch Bürgermeister Walter aus Altenmünster nicht schlüssig erläutern. Seine Aussagen von kurzen Wegen und der Schaffung eines attraktiven Angebots im Holzwinkel blieben ohne erkennbare Substanz, zumal die 5.+6. Klassen aus Adelsried, Welden und dem Holzwinkel in Zukunft in Altenmünster beschult werden sollen. Wo hier kurze Wege sind, ist nicht nachvollziehbar.
Bürgermeister Albert Lettinger zeigte sich für Zusmarshausen enttäuscht über die aktuelle Entwicklung. Der Schulverbandsvorsitzende führte aus, dass sich der Schulverband, zusammen mit Altenmünster, in den letzten Jahrzehnten stets „zur Decke gestreckt“ hat, um das aktuell gute Angebot zu entwickeln. „Neben der immensen Arbeit der Lehrer hat auch der Schulverband, viel Geld für die Sanierung der Schule, dem nagelneuen Werkraum und der „Kantine“ ausgegeben. Dies alles steht und in Frage.
Thomas Hafner, Bürgermeister aus Horgau bezeichnete Zusmarshausen als Vorzeigeschule, die nun bewusst geschwächt wird, ohne etwas Besseres zu schaffen.
Wie es nun mit der Sanierung des Schwimmbades weitergehen soll, wenn Altenmünster ausscheiden sollte, darüber wurde an diesem Abend nicht diskutiert, wird aber sicherlich bei den nächsten Sitzungen von Marktgemeinderat und Schulverband Thema sein so der Fraktionsvorsitzende Richard Hegele. Auch die Rolle von Schulamt und Regierung von Schwaben, die mit der Umsprengelung letztlich nur die Fertigstellung der Realschule verhindern wollen, wird noch zu thematisieren sein, insbesondere weil dies der CSU-Regierung im Kreistag zupass kommt, nachdem diese in den letzten Jahren die bauliche Fertigstellung verhindern konnte.

Veröffentlicht am 25.04.2010

Pressemitteilung vom 18.03.2010 im Original an die AZ

Nach der Berichterstattung der AZ vom 09. März im Landboten „Schulamt: Altenmünster sollte „entlassen“ werden und 13. März Altenmünsters Investitionen liegen brach…
> Im ürigen waren die Zahlen der Graphik vom Schulamt nicht richtig dargestellt.
< Von den 357 dargestellten Schülern sind 99 aus Zusmarshausen und 118 M-Zügler, sodass es tatsächlich Hauptschüler aus Horgau und Zur "nur" 140 sind.

Die Fraktion von SPD-Aktives Bürgerforum im Marktgemeinderat Zusmarshausen wehrt sich gegen die Zerschlagung des guten Angebots für die Schüler der Hauptschule im Schulverbund Zusmarshausen, Altenmünster, Horgau

Der Schulstandort ist gut aufgestellt!

Mit Enttäuschung muss die Fraktion feststellen, dass das Schulamt bisher nicht den Mut hat, tatsächlich eine bessere Hauptschule für die Schüler im westlichen Landkreis zu ermöglichen. Stattdessen soll, auf Kosten der Schüler, das sehr gute Angebot im westlichen Landkreis geschwächt werden
Plakativ und fast schon dogmatisch wird von der CSU eine Mittelschule gefordert, die den Ansprüchen der heutigen Berufswelt gerecht werden soll. Doch statt nach pädagogisch sinnvollen Inhalten und Lösungen zu suchen, soll ein intakter Standort „geschliffen“ werden, nur damit Schulräume zwei bis drei Jahre teilweise gefüllt werden. Eine Verbesserung des Leistungsangebots für die Schüler wird es, so bestätigt es auch das Schulamt, aber nicht geben. Lt. Hr. Ostermeier (AZ 03.03.2010) ist die Hauptschule in Welden alleine dauerhaft nicht überlebensfähig, nicht einmal mit den Schülern aus Altenmünster, so der Schulamtsleiter. Was also soll dann eine Herauslösung von Altenmünster aus dem Schulverbund mit Zusmarshausen und Horgau bewirken? Ist es etwa nur ein Kompromiss um möglichst die örtlichen Politiker zufrieden zu stellen und dem Musterlandkreis für die Mittelschule eine Blamage für diese Prestigevorhaben zu ersparen?
Und was sagen und wollen die Eltern für ihre Kinder? Hat sie schon jemand gefragt?
Wollen die Eltern bzw. ihre Kinder Mittel zum Zweck, ja Spielball sein oder wollen sie – wie alle Eltern - das Beste Angebot für ihre Kinder?
In Zusmarshausen wurde zusammen mit Altenmünster und Horgau in den letzten Jahren für Schulsanierung, Turnhallenerweiterung und zuletzt für den Werkraum sowie die Mittagsbetreuung bzw. für das gebundene Ganztagsangebot viel Geld und Engagement investiert. Die Sanierung der Schwimmhalle soll folgen.
Damit, und mit dem hohen Einsatz der Lehrer, kann den Schülern aus den drei Gemeinden – wozu auch seit Jahren Altenmünster gehört - und aus dem ganzen westlichen Landkreis (M-Züge) in den letzten Jahren eine sehr gute schulische Ausbildung geboten werden. Die Kriterien, die heute ein Kultusministerium fordert, hier sind längst erfüllt.
Wenn nun ein Wechsel von Altenmünster (ist im Übrigen seit Jahren kein Hauptschulstandort!) zum Schulverband Welden ermöglicht wird, gibt es vor allem Verlierer. Verlierer sind insbesondere die Schüler der Gemeinde Altenmünster, die derzeit noch aus einem sehr guten und vielfältigen Hauptschulangebot wählen können. Dieses Angebot würde ihnen in Welden, lt. Schulamt siehe AZ - nicht zur Verfügung stehen. Fördert dies die schulische Entwicklung und die Chancengleich-heit? Wir glauben es nicht. Möglicherweise fehlen Angebote, die den Schülern mehr Möglichkeiten eröffnen würden, um im Berufsleben zu bestehen. Aber das scheint den örtlich Verantwortlichen nicht so wichtig zu sein. Vom Pendelverkehr der Kinder zwischen Altenmüster, Adelsried und Welden sowie sowie den Holzwinkelgemeinden ganz abgesehen. Mit so einer Lösung werden der Busverkehr und damit die Kosten bewusst auf die Spitze getrieben.
Aber auch die Schüler aus Zusmarshausen, Dinkelscherben und Horgau gehören wahrscheinlich zu den Verlierern. Müssten sie sich doch möglicherweise aufgrund der geringeren Schülerzahlen auf ein eingeschränktes Angebot einstellen. Für die Eltern sicherlich nicht nachvollziehbar. Aber dann wären ja wenigstens die Schulräume für einige Jahre gleichmäßiger gefüllt. Ergebnis; Ein Standort schulisch geschwächt (Zusmarshausen) und einen Standort (Welden) nicht nachhaltig gestärkt. Dafür aber in Altenmünster für kurze Zeit einige Klassenzimmer gefüllt, ohne Nutzen für die Schüler.
Nicht klar ist auch, welche Folgen eine Vermögensauseinandersetzung rechtlich und wirtschaftlich nach sich ziehen würde. Wer zahlt an wen und wie viel? Muss am Ende gar ein Richter entscheiden. Sieht so verantwortungsvolle Schulpolitik im Landkreis Augsburg aus? Aktuell schaut es aus unserer Sicht nicht danach aus. Der „Muster-Landkreis“ wird so zum Brennglas der seit Jahren verfehlten Bildungspolitik in Bayern.

Unser Fazit lautet deshalb:
Ist es nicht besser die Stärken der einzelnen Schulen zu stärken und die Schwächen zu minimieren. Genau dies soll ja mit einem Praxistag pro Woche ab der 8. Klasse erreicht werden. Und dies ohne großen und teuren zusätzlichen Busverkehr. Zum Wohle der Schüler.
Die Fraktion von SPD-Aktives Bürgerforum Zusmarshausen fordert deshalb eine Focusierung auf die Belange der Schüler und deren Zukunftschancen. Die Rektoren aller drei Schulen hatten bereits ein grobes Konzept für ein vernünftiges Miteinander. Darauf sollten alle Beteiligten wieder aufbauen. Wie das derzeitige Konzept, leider noch ohne Welden, für die Mittelschule Zusmarshausen/Dinkelscherben aussieht, werden die Rektoren am 22. April bei einer Info-Veranstaltung erläutern. Aus Sicht unserer Fraktion ein guter Schritt über die tatsächlichen schulischen Möglichkeiten zu informieren. Und für Eltern und Schüler, auch und gerade aus dem Holzwinkel, eine gute Gelegenheit sich über die Situation ein eigenes Bild zu machen.

Als wohl einmaligen Vorgang im Landkreis Augsburg hält die Fraktion von SPD-Aktives Bürgerforum Zusmarshausen die Tatsache, dass Bürgermeister (AZ 13.03.2010), die als sogenannte Landkreis-Politiker in den Kreistag gewählt wurden, für ihre Zwecke die landkreiseigene Realschule bewusst schwächen wollen. Die Dreizügigkeit ist absolut nötig um ein attraktives Angebot zu bieten und alle Zweige auf Dauer anbieten zu können. Hier wird jedoch der Kreistag als Plattform für eigene Interessen, auch gegen die eigene Fraktion im Kreistag missbraucht, zum Nachteil der Realschüler im gesamten westlichen Landkreis. Der Realschule, die seit Jahren mit Wanderklassen und ohne ausreichende Fachräume bzw. ordentliche Mittagsbetreuung und Jugendsozialarbeit auskommen muss. Dieser Realschule wird auch noch die Fertigstellung (nicht Erweiterung!) mit vier Klassenräumen streitig gemacht, die wenigstens die größte Raumnot beheben würde und die Dreizügigkeit sicherstellen könnte. Und dies mit dem Motiv, vielleicht über Umwege eigene Schulräume mit Jugendlichen zu füllen. Für Eltern und Schüler die täglich in der Realschule die Situation vor Ort erleben, sind solche Bestrebungen die „eigene“ Schule zu entwerten, nicht nachvollziehbar.
Wir, die Fraktion von SPD-Aktives Bürgerforum im Marktgemeinderat Zusmarshausen fordern, dass die Verantwortlichen in Schulamt und im Kreistag zu Gunsten der Schüler die Fertigstellung der Realschule umsetzen und den Mittelschulverbund Dinkelscherben-Zusmarshausen mit Welden vorantreiben und umsetzten. Dies aber ohne die Abspaltung von Altenmünster aus dem Schulverband Zusmarshausen.

Veröffentlicht am 18.03.2010

Bärendienst für die Hauptschüler im westlichen Landkreis Augsburg.

SPD-Aktives Bürgerforum Zusmarshausen lehnt Pläne ab, da für die Hauptschüler mehr Nachteile als Vorteile entstehen werden
Seit Jahren versucht der Schulverband, bestehend aus Zusmarshausen, Altenmünster und Horgau für seine Hauptschüler optimale Rahmenbedingungen zur Vorbereitung auf das Berufsleben zu schaffen. Es wurden erhebliche Mittel gemeinsam aufgebracht und sinnvoll investiert. Aktuell steht die Sanierung des Hallenbades an. Dadurch ist es möglich, für die 390 Hauptschüler (nicht wie von der AZ berichtet 650!) am Standort Zusmarshausen und Altenmünster (hier sind bereits 5. u. 6. Klassen untergebracht) sowohl eine Ganztagsbeschulung als auch M-Zug mit dem Abschluss der Mittleren Reife und ein qualitativ hochwertiges Angebot an differenziertem Unterricht anzubieten. Zudem wird ab dem nächsten Jahr mit dem in Planung befindlichen Schüler-Campus (zusammen mit der Realschule) eine optimale Mittagsbetreuung sowie Sozialräume zur Gruppen- und Projektarbeit für die Zukunft möglich sein.
Eine Haupt-Schule, die jetzt schon für alle Schüler die Möglichkeiten bietet ihr Potential auszuschöpfen und die die politischen Zielrichtung in Bayern keine „Restschule“ zu sein, voll erfüllt. Zudem bietet nur der Standort mit Haupt- und Realschule die von der Staatsregierung angeregte Möglichkeit ein Kooprerationsmodell der beiden Schularten eventuell zu realisieren und damit der angestrebten „Chancengerechtigkeit fürjeden einzelnen Schüler“ weiter näher zu kommen.
Sollten nun die Hauptschüler aus Altenmünster, immerhin aktuell 100 Kinder, aus dem Schulverband ausscheiden, werden diese Möglichkeiten akut gefährdet. Der ganze Standort wäre in seiner schulischen und pädagogischen Vielfalt eingeschränkt und geschwächt, da bestimmte Jahrgangsstärken einfach nötig sind, um entsprechende Angebote bereitstellen zu können. Kann dass vorausschauende Jugend- und Bildungspolitik sein? Insbesondere von Sozialdemokraten und Kreisräten, dass fragen nicht nur wir uns. Die Motivation der Kommunalpolitiker muss unseres Erachtens darin liegen, für die Kinder in den Hauptschulen im westlichen Landkreis über den Kirchturm hinaus die beste schulische Ausbildung zu bieten. Auch wenn dies mit Busfahrten „erkauft“ werden müsste.
Dass Welden hier für seinen Standort wirbt ist verständlich, doch dass dafür rund 400 andere Hauptschüler aus Zus, Horgau und Altenmünster ein schlechteres Angebot zur Vorbereitung auf ihre beruflichen Möglichkeiten in Kauf nehmen müssen, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Es stellt sich die Frage, ob sich durch den Wechsel das Angebot für die Hauptschüler in Welden tatsächlich wesentlich verbessern wird, da ja weiterhin die 5. und 6. Klassen in Altenmünster verbleiben werden, und dies ist ja jetzt schon im bisherigen Schulverband der Fall ist. Die Aussagen von Bgm. Walter, dass in Welden in Zukunft das gleiche Angebot aufgebaut werden könnte, wie jetzt bereits in Zusmarshausen besteht, sind deshalb nicht schlüssig, da den Kinder aus Altenmünster eben dieses Angebot bereits jetzt schon zur Verfügung steht. Auch in Welden wird es in Zukunft – trotz evtl. Schüler aus Altenmünster – an ausreichenden Jahrgangsstärken fehlen, sodass Zusmarshausen geschwächt und Welden nicht wirklich und auf Dauer gestärkt werden würde. Für die Kinder aus Altenmünster selbst gibt es tatsächlich keine ersichtliche Verbesserung, deshalb wohl auch die Sitzung im Gemeinderat hinter verschlossenen Türen. Was uns als örtliche SPD-Aktives Bürgerforum auch verwundert ist, dass von Bgm. Walter in den letzten Jahren im Schulverband keine Vorschläge gemacht wurden, wie eine weitere Verbesserung des schulischen Angebots aussehen könnte. Der vorliegende Plan sieht, berücksichtigt man die weiter rückläufigen Schülerzahlen, eher nach einer Verschlechterung für die Schüler aus.
Doch kann dies vorausschauende Schulpolitik sein? Wäre es nicht besser der westliche Landkreis und seine Kommunalpolitiker würden sich gemeinsam um Konzepte für die Schüler bemühen, statt rückwärtsgewandt zwischen nördlich und südlich der Autobahn zu unterscheiden. Dass Klassenzimmer in Zukunft in manchen Orten leer stehen werden ist sicherlich schmerzlich, doch sollten dabei immer noch die Kinder und ihre schulische bzw. berufliche Ausbildung, im Vordergrund stehen.

Richard Hegele
3. Bürgermeister der
Marktgemeinde Zusmarshausen
und Fraktionsvorsitzender von
SPD-Aktives Bürgerforum im Marktgemeinderat

Veröffentlicht am 13.04.2009

Der Haushalt 2009 der Marktgemeinde Zusmarshausen wurde am Donnerstag, den 26. März mit einer Gegenstimme genehmigt. Als größtes Risiko galt allen die unsichere wirtschaftliche Entwicklung und damit für die Marktgemeinde die Einnahmen aus der Gewerbesteuer. 2008 konnte sich der Markt noch über 3.2 Mio. freuen. Für 2009 sind 2,6 Mio. in den Haushalt eingestellt. Ob dies realistisch ist, kann derzeit niemand sagen.
Doch wir wollen nicht warten was kommt, sondern versuchen die Zukunft aktiv zu gestalten. Deshalb haben wir beantragt, dass ein Wirtschaftsbeirat installiert wird, der mit Ideen und Aktionen Zusmarshausen weiter bringt.
Hier unser Antrag im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Albert Lettinger,
Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

wie bei der Marktgemeideratssitzung am Donnerstag, den 26. März 2009 angekündigt, beantragt die Fraktion von SPD-Aktives Bürgerforum, die Einsetzung eines Wirtschaftsbeirates zur Stärkung des Standortes Zusmarshausen.

Nach dem Motto „In jeder Krise liegt eine Chance“ wollen wir aktiv auf die sich verändernden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen reagieren, statt zu warten was uns die Zukunft bringt.
Der Wirtschaftsbeirat soll aus Vertretern des Marktgemeinderates und der örtlichen Wirtschaft bestehen. Wir wollen ein dauerhaftes Instrument schaffen, die Sachkompetenz der Unternehmer und Ihre Kenntnisse und Verbindungen sowie Netzwerke für den Markt zu nutzen.

Aufgabe des Wirtschaftsbeirates soll die Förderung des Wirtschaftsstandortes Zusmarshausen sein, wobei die unabhängige, überparteiliche Beratung und Unterstützung des Marktgemeinderates in wirtschaftsrelevanten Fragestellungen im Vordergrund stehen sollte.
Daneben soll die Erarbeitung eigener Ideen zur Steigerung der Attraktivität Zusmarshausens sowie deren Umsetzung ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet des Beirats sein.
Durch seine Zusammensetzung aus Vertretern z.B. aus Handel, Handwerk, Tourismus und Schulen sowie Mitgliedern des Marktgemeinderates kann ein enger Praxisbezug und auch die Verknüpfung der wirtschaftlichen Entwicklung mit sozialen und ökologischen Aspekten gewährleistet werden.
Ziel des Marktes muss es sein, zusammen mit dem Wirtschaftsbeirat die Rahmenbedingungen für bereits in Zusmarshausen ansässige aber auch für neue am Standort anzusiedelnde Unternehmen stets weiter zu verbessern sowie die hohe Lebensqualität zu erhalten und auszubauen.

Auf Grund der aktuellen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sowie dem anstehenden Ausbau der A8 und der Kernaufgabe „Wirtschaftsförderung“ aus dem Ortsentwicklungsplan, sehen wir ein solches Gremium von Wirtschaftsvertretern und Kommune als nötig an, um die Zukunft für Zusmarshausen bestmöglich und aktiv zu gestalten. Dies geht aber nur, wenn wir der Wirtschaftsförderung eine klare und dauerhafte Struktur geben.

Für Rückfragen und Informationen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Richard Hegele
3. Bürgermeister und
Fraktionsvorsitzender
von SPD-Aktives Bürgerforum
im Markt Zusmarshausen

Veröffentlicht am 28.03.2009

Am Getränkestand beim Zusser Umzug 2009 MdL Simone Strohmayr mit Sohn Ludwig und 3. Bgm. Richard Hegele

Trotz sehr durchwachsenem Wetter ließ es sich die Zusmarshauser SPD und das Aktive Bürgerforum nicht nehmen, wie in den letzten Jahren auch, einen Getränkestand zum Faschingsumzug aufzubauen. SPD-Vorstandsmitglied Andreas Elze und 3. Bürgermeister Richard Hegele landeten vor allem mit ihrem Glühwein bei diesem Schmuddelwetter einen Volltreffer und hatten alle Hände voll zu tun. Der Gewinn wird natürlich wieder, wie in den Vorjahren, für soziale Zwecke im Markt Zusmarshausen gespendet.
Ein herzliches Vergelt`s Gott geht an dieser Stelle auch an die Familie Markmüller, in deren Hof der Stand wieder aufgebaut werden durfte!
Mit von der Partie in diesem Jahr war auch die SPD Landtagsabgeordnete Dr. Siomone Strohmayr mit Sohn Ludwig, die sich nicht nur den Umzug ansahen, sondern auch beim Stand unterstützten.
Herzlichen Dank!

Veröffentlicht am 22.02.2009

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